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Was will AG Nahtstrumpf

Die Seiten von "AG Nahtstrumpf" sind rein privater Webkontent.

Nylons finden wir chic und durch unsere Ostsozialisierung können wir auch offen damit umgehen ;-). Eine überaus starke Prägung erfuhren wir seit vielen, vielen Jahren in der Gothicszene. Das Zeigen und das Ansehen weiblicher Attribute ist durch diese Sozilaisierung nichts Unerhörtes, vielmehr ist dies für unser Verständnis vollkommen normal. Damit meinen wir nicht das niedlich - plumpe Inszenesetzen von Erotik auf Titelseiten unterhaltender Tagespresse hoher Auflagezahl. Das sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge, ich nennen unsere Auffassung mal Genuss - das Andere Konsum.

Wir verfolgen mit den Seiten nicht die Absicht, wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen. Weiterhin sind wir nicht von Sponsoren oder Werbepartnern abhängig, die - auf welche Weise auch immer - Einfluss auf die Inhalte haben könnten.

Alle publizierten Inhalte sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Zu dieser Webseite gehört einen gesonderten Bereich mit eigener Fotografie.

Auf dieser Seite finden u.a. Lieferanten Erwähnung, über die echte Nahtnylons zu beziehen sind. Die Auswahl erfolgt durch mich rein subjektiv mit der Maßgabe, einen breiten Überblick der günstigsten Anbieter zu vermitteln. Mein Ziel ist es stets, keinen Anbieter zu bevorteilen oder zu benachteiligen; doch es liegt im Interesse einer Übersichtlichkeit, das Angebot zu filtern und ab einer nicht näher definierten Grenze auszusortieren. Ich gebe keine Garantie über die Vollständigkeit sowie Aktuallität des beschriebenen Angebots.

Wir beschäftigen uns mit Leidenschaft mit allerlei Nähexperimenten. Auch wenn wir Strümpfe anziehend schön finden, bedeutet das nicht zwangsläufig, daß wir die Kurzlebigkeit der Nylons und den Einsatz von allerlei Färbechemie besonders toll finden. Durch Wiederentdeckung alter Handwerkskunst in Verbindung mit modernen Textilien ist es uns gelungen, einen haltbaren, maßgeschneiderten Nahtstrumpf herzustellen. Weiterhin konnten wir uns in Färbeversuchen von der Tauglichkeit von Naturfarben für das Färben von Nylonstrümpfen überzeugen.

Was wollen wir nicht? Missionarisch tätig werden und auf eine Bekehrung durch unser Wirken hoffen. Wir gestalten diese Seite einfach, weil es uns gefällt.

 

Über die Geschichte

Wie fing Alles an?

... familiär ziemlich vorbelastet, war wohl seit jungen Jahren der Strumpf immer ein Thema (ein naher Verwandter bediente früher Cottonmaschinen und war bis zur Rente in der Feinstrumpfherstellung tätig)

Das Schlüsselerlebnis läßt sich ziemlich genau identifizieren- es war ziemlich zu Anfang der 90er-Jahre während eines Besuchs eines bekannten Londoner Gothic-Clubs. Mit einer Freundin streifte ich durch die Räume. Vor uns lief eine Frau... plötzlich meinte meine Begleiterin: "Wow! Sieh doch mal, sie hat richtig echte Nahtnylons an!".

Ich begannen Ende des Jahres 1999 damit, eine erste Version der Website zu gestalten - ich war Student und hatte schließlich Zeit. Wie es einem Randgruppenthema angemessen schien, ging ich gelassen an die Arbeit. Das inhaltliche Konzept stand und wurde stetig mit Inhalt gefüllt und ebenso stetig verfeinert. Ziel war es, fundierten Inhalt zu bieten. In loser Folge erschien immer mal ein neues Layout auf den Bildschirm und ab und an kamen einige Aufnahmen diverser Photoshootings dazu.
 
Beruflich ergab es sich dann schließlich, an historischen Orten mit täglich mehreren Tonnen Perlon und Nylon zu tun zu haben und einige Zeit auch das Entstehen von Perlon an der Quelle erleben zu können. Auch dieser Reaktor war historisch, stammte aus dem Jahr 1977 und wurde auf Beschluss des Ministerrats der DDR aufgebaut. Nach elf Jahren wird im Mai 2015 mit dieser beruflichen Zeit dann Schluss sein.
 
Beruf?:

Hochschulabschluß- das muss als Info reichen, zumal: "Sage mir nicht WAS Du bist- sondern sage mir, WER Du bist".

Kontakt:

post_kasten (bei) nahtstrumpf (punkt) de

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Über den Namen

Bei der Namensgebung Inspirierte mich die "AG Geige" ... (die machten in der DDR einst Musik).

"AG" steht nicht für eine Aktiengesellschaft, sondern bedeutet "Arbeitsgemeinschaft". Der Name soll eine Parodie auf die Errungenschaft der "Deutschen Vereinsmeierei" sein. Also der besonderen Fähigkeit, sich zusammenzuschließen und gleichzeitig doch abzuschotten. Wir erlebten Kindheit und erste Jugendjahre in der DDR - gehören also zur Wendegeneration, der heute einige Namen gegeben werden: Zonenkinder, Eisenkinder... . Wir können vergleichen und erleben die heutige Gesellschaft mit ihrer überall präsenten Sexualität als dennoch eigenartig von Prüderie bestimmt.

Wir Menschen werden durch Sexualität lebendig und sind von Sexualität bestimmt. Das ist durchaus positiv zu verstehen. Der freie und ungezwungene Umgang mit Sexualität wie wir ihn heute kennen, ist eine großartig - fortschrittliche Errungenschaft.

Unsere Leidenschaften, unsere Vorlieben sind nix teuflisches. Was finden wir beim Anderen anziehend, was ist schön, was stößt uns ab, was treibt mich an? Uns treibt die Leidenschaft für schöne Strümpfe an.

Die heute erlebbare Gleichmacherei der Geschlechter sehe ich dagegen als bittere Schritte zurück. Mancherlei Ausbrüche wirken da schon lächerlich. Da war man in anderen Gesellschaftsordnungen weiter.

Mit dem Namen "AG" schaffen wir uns einen eigenen Raum, mit dem wir eine unbedeutende Nebensächlichkeit zum all bestimmenden Thema erheben.

Auf jeden Fall sind wir kein Verein, Club oder Ähnliches.

Anzusiedeln in der Gothic/ Electro- Szene. Unsere Seite ist bewußt nicht "Gothic- like" gestaltet, denn unsere Vorliebe ist keinesfalls stellvertretend für die Gothicszene im Allgemeinen oder in Teilen. Oder vielleicht doch? Hmmm... wie auch immer, der Szene kann man jedenfalls keine Bürger - Prüderie vorhalten. Wir mögen ja all diese schönen Dinge.

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Über unsere Quellen

Natürlich entsprang das auf diesen Seiten niedergeschriebene Wissen nicht allein aus den Tiefen unserer Hirne. Keinesfalls sollen uns fremde Federn schmücken. Keinesfalls soll die Leistung der UrheberINNEN in Ignoranz untergehen.

Nachfolgend benannte Quellen dienten uns als Grundlage:
  • Schneidewind, I, Strümpfe, Mode, Markt und Marketing ; Deutscher Fachbuchverlag Frankfurt a. M, 1992 (ISBN 3-87150-3827)

 

  • Frohwein, E; Die Romantik des Strumpfes, Förster & Borries, Zwickau; 1936 (Herausgegeben anläßlich des 50. Jubiläums der ROGO- Werke Oberlungwitz in Sachsen)

 

  • Noble, E; Die Cottonmaschine, Herausgegeben von "Deutsche Wirker- Zeitung", Verlag Rob Birkner Apolda,1931

 

  • Schröter/ Lautenschläger/ Bibrak; Taschenbuch der Chemie, Verlag Thun Frankfurt a. Main, 16. Auflage, 1994

 

  • Heimatgeschichte - 550 Jahre Auerbach im Erzgebirge

 

  • ARWA-Feinstrumpfwerke ,Wie ein Strumpf entsteht; Daco-Verlag Stuttgart

 

  • Eine Publikation der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

 

  • Gaedechens/ Markert, Strümpfe vollendet verkauft; Verlag Walter Matthess & Co. Berlin-Düsseldorf, 1956

 

  • Stegmeyer, Fehler und Mängel bei der Herstellung eines Cotton-Damenstrumpfes; Fachbuchverlag Leipzig, 1955

 

  • Weiterhin: Natürlich das Internet, der Museumsführer des Strumpfmuseums Gelenau, unsere Augen, unsere Finger, die Strümpfe an den Beinen- und unsere Hirne, welche das Gesehen- Gefühlt- und Gelesene aufnahmen, bewahrten und zu passender Zeit freigaben.

 

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AG Nahtstrumpf

Geheimnisvoll

Wir denken uns dieses hier aus...

Kontakt: post_kasten /a/ nahtstrumpf.de

 

 

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Leserinnen und Leser

Aufmerksame Augenpaare

Entdecken das, was wir nicht sehen. Teilen Informationen, gebe Hinweise und geben Rückmeldungen - in positiver, als auch negativer Richtung. 

 

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Beleuchtungs - und Belichtungsmeßhelferinnen

Die hilfreichen Helferinnen wurden mit dem Belichtungsmesser tätig oder sorgten für die richtige Dosis Licht. 

 

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TestingenieurInnen

Erprobungsstellenleiterinnen

Hatten und haben Mut, diverse Textil - und Latexkreationen zu testen. Scheuen es dabei auch nicht, sich öffentlich zu zeigen. Brachten und bringen wertvolle Verbesserungsvorschläge. Bleiben immer gelassen. Fast immer.